Verdammt, ich dachte die Zukunft kommt erst später

Vor mehr als 25 Jahren kaufte sich mein Opa einen Computer. Er dachte er müsse mit der Zeit gehen und sah darin die Möglichkeit Dinge besser und schneller zu organisieren. Er war damals 70 Jahre alt was sich für mich „uralt“ anfühlte.

Zur selben Zeit kaufte sich mein Papa eines der ersten Handys in meiner Familie und ich lernte in der Schule noch Stenografie oder auch Kurzschrift genannt – damit ich gerüstet war, falls ich einmal Sekretärin würde. Und es gab Krieg in Europa, der uns tagtäglich vor Augen führte wie gut es uns in Österreich geht.

Und heute leben wir in einem geeinten Europa in der längsten Friedenszeit der Geschichte des Kontinents, können wir uns eine Welt ohne Computer ohne Internet ohne Handy gar nicht mehr vorstellen – und beginnen uns mit der Europäischen Idee tatsächlich zu identifizieren.

Heute warten wir auf Roboter die uns im Haushalt und in der Pflege helfen und entwickeln Autos, die sich selbst fahrend auf den Straßen bewegen und generieren Strom aus Wind/Sonne und Wasser und schalten unser Backrohr über eine App ein, damit das Essen, beim Heim kommen schön heiß ist und wir beamen Atome auf der Innsbrucker Uni von einem Ort zum andere – – und kein Mensch lernt mehr Stenografie.

Diese Entwicklungen waren damals, vor 25 Jahren, als mein Opa sich seinen Macintosh kaufte, so weit weg, fast schon utopisch und maximal in „Sience Fiction“ Filmen denkbar und doch sind sie passiert – und das ist gut so.

Wie aber gehen wir mit den Herausforderungen von morgen um,
was wir in 30 Jahren sein?

Ich weiß es nicht sicher, aber ich vertraue darauf, dass wir es gut meistern.

Die Weltbevölkerung wird wachsen – die VN rechen mit einem Anstieg um 2,2 MRD. auf 9,7 Mrd. Menschen bis 2050. Es wird also entscheidend sein, wie wir mit den Ressourcen (Energie, Fläche, Umwelt), steigender Mobilität, mit Wanderungsbewegungen, mit neuer Gesellschaft, neuer Arbeit, neuer Technik und vielen mehr umgehen.

Dafür müssen wir aber jetzt schon die ersten Schritte machen, damit wir zum Ziel kommen.

Viele Menschen haben vor diesen Entwicklungen Angst, weil sie sie nicht kennen und ihnen misstrauen. Wir NEOS hingegen sehen Zukunft als Chance und sind der Meinung, dass es an uns liegt, wie wir uns weiter entwickeln.

Welche Vorraussetzungen braucht es aber um Zukunft zu gestalten.

  • es braucht den Willen zur Veränderung
  • es braucht den Mut zur Veränderung
  • es braucht Umsetzungen.

Wir wollen von einer Politik der Reaktion in eine Politik der Aktion kommen. Die Welt verändert sich, Rot/schwarz, rechts/Links, all das ist doch eigentlich schon lang Geschichte.

Damit Zukunft gelingt braucht es zu allererst die beste Bildung. Denn wir werden Innovation brauchen um die Herausforderungen zu meistern. Wir brauchen Kreativität, wir brauchen Forscher- und Unternehmergeist:

  • freie Schulen die Talente fördern
  • mehr Geld für Bildung, Innovation und Forschung
  • Unternehmergeist ankurbeln und Gründungen erleichtert

Wir brauchen einen schlanken, fitten Staat, damit wir mehr Geld in Bildung, Forschung und Innovation stecken können:

  • Abspecken von einem in die Jahre gekommenen System (Krankenkassenreform, Effizienzcheck für Bürokratieaufgaben, Kompetenzverteilungen)
  • Föderalismusreform zur Stärkung von Regionen und Gemeindekooperationen und gemeindeübergreifendem Arbeiten

Wir brauchen soziale Sicherheit – nur wenn BürgerInnen keine Angst haben vor Morgen, können sie unbeschwert leben und das wiederum ist die Voraussetzung für Kreativität und damit Innovation. Wer sich tagtäglich darüber Gedanken machen muss, wie er sich das Geld einteilt, damit am Ende vom Monat die Internetrechnung bezahlt werden kann, hat keine Zeit und keine Ruhe über die Zukunft positiv nachzudenken.

  • Sozialleistungen reformieren (Länderangleich) und ein Krankenkassensystem hinter der gleiche Leistung für gleiche Zahlung steht
  • Pensionsreform – Streichung von Privilegien für Beamte und Beschneidung von Luxuspensionen, Aufbau von 3 Säulen inkl. Betriebspensionen und persönlicher Vorsorge
  • Einführung eines Bürgergelds – statt anderen Sozialleistungen – mit Anreizsystem für Wiedereinstieg in den Beruf

 

Ich bin der Meinung, wir werden die ZUKUNFT gemeinsam in einem vereinten EUROPA positiv meistern, wenn wir daran glauben, dass das möglich ist.

Ich engagiere mich bei NEOS, weil wir GROSS vom Menschen denken.

 

Weil wir der Meinung sind, dass die Freiheit das höchste Gut eines Menschen ist und die Politik die Aufgabe hat sich darum zu kümmern wie wir gemeinsam Leben wollen und wie wir unsere Gesellschaft gestalten. Es ist unsere Aufgabe, Menschen dazu zu befähigen Entscheidungen zu treffen und Eigenverantwortung zu übernehmen und dafür setze ich mich ein, denn, wir sehen die CHANCEN zuerst und machen die LÖSUNGEN groß!

Ich denke, diese Art der Politik würde auch meinem Opa gefallen.

1 thought on “Verdammt, ich dachte die Zukunft kommt erst später

  1. Eine vergleichbar einfache Maßnahme der Entbürokratisierung ist die Einführung eines „Ablaufdatums“ für Gesetze. Mit wenigen Ausnahmen (Strafrecht?) sollte der Regelungsbedarf in regelmäßigen Abständen geprüft, die Gesetze der gegenwärtigen Situation angepasst und die Vereinfachung auf Basis der juristischen Erfahrung angestrebt werden. Eine dafür notwendige Wiedervorlage an den Gesetzgeber kann am einfachsten herbeigeführt werden durch Gesetzen eine feste Gültigkeitsdauer zu geben (z.B. 5 Jahre). Wird dann kein neues Gesetz erlassen fällt der entsprechende Lebensbereich zurück in die Selbstverantwortung der Zivilgesellschaft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.